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Die Sex Flatrate erweitert das Angebot im alten Gewerbe

Die Prostitution wird oft als das älteste Gewerbe der Welt bezeichnet. Aufzeichnungen über die Prostitution reichen bis über 3000 Jahre zurück. Auch heute gibt es sie nach wie vor.

Bereits im Altertum existierte die Prostitution. In Kulturen der Antike wurde die Tempelprostitution praktiziert. Gegen Geschenke und Gaben für die Götter vollzogen die Priesterinnen sexuelle Handlungen. In der Antike finden sich ebenfalls zahlreiche Aufzeichnungen über das älteste Gewerbe. Bereits in der Antike wurde die Prostitution ohne sakralen Hintergrund getätigt. In der Bibel wird ebenfalls die Prostitution erwähnt, sowie ein Verbot der Tätigung der Prostitution als sakraler Akt.

Der Begriff Prostituierte, wie wir ihn heute kennen, entstand im Mittelalter. Das Wort Prostituierte stammt aus dem lateinischen Wort "prostibilis", was übersetzt "sich feilbieten" bedeutet. In der Zeit der Renaissance kam auch das Kurtisanenwesen auf, eine gesellschaftlich akzeptierte Form der Prostitution. Bei gesellschaftlichen Anlässen, die kirchliche Würdenträger involvierten, wurde der Mangel an Frauen als Lücke empfunden, die man mit den Kurtisanen zu schließen versucht hat. Diese begleiteten die Kleriker zu gesellschaftlichen Anlässen, wie eine Theatervorführung oder wurden vom Veranstalter geladen, um ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen zu haben.

Wie dies bei anderen weltlichen Sachverhalten der Fall ist, so hat sich auch die Prostitution der Zeit angepasst. Sie ist globaler geworden. Frauen aus fremden Ländern verrichten ihre Arbeit in einem anderen Land, weil sie glauben dort mehr Geld zu verdienen. Freier, die etwas Neues suchen, erwägen es, zu reisen, um das Angebot in anderen Ländern zu entdecken. Das Unterhaltungsgewerbe für Erwachsene bietet weiterhin Neues oder Wiederentdecktes. Zahlreiche Angebote erweitern die Auswahl. Vor Kurzem haben einige Bordelle eine sogenannte Sex-Flatrate eingeführt. Bei diesem Tarifmodell zahlt der Kunde einmalig Eintritt und wird so oft bedient, wie er es möchte. Mit solchen Angeboten versuchen die Bordelle sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

31.08.2010