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Voraussetzungen für eine monatliche Rente im Alter

In der Regel zahlen Arbeitnehmer monatlich Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung, um im Alter eine regelmäßige Rente zu beziehen. Zudem gibt es auch noch diverse Möglichkeiten zur privaten Vorsorge.

Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und müssen dafür einen monatlichen Beitrag bezahlen, der sich prozentual von ihrem Gehalt errechnet. Die Hälfte davon wird vom Arbeitgeber übernommen, der seine Angestellten somit bei der Sicherung der Altersversorgung unterstützt. Hat der Arbeitnehmer das gesetzliche Rentenalter erreicht, braucht er nicht mehr zu arbeiten und kann sich vom Staat eine monatliche Rente auszahlen lassen, deren Höhe davon abhängt, wie viel er im Laufe seines Lebens eingezahlt hat. Außerdem werden Kinderbetreuungszeiten bis zu einem gewissen Grad berücksichtigt, damit im Alter keine massiven Nachteile durch die geleistete Erziehungsarbeit entstehen. Allerdings reicht die staatliche Rente bei vielen Menschen nicht aus, um sich den Lebensstandard zu halten, den sie sich für ihren Ruhestand wünschen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, bereits in jungen Jahren eine zusätzliche private Altersvorsorge abzuschließen.

Noch wichtiger ist diese für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Sie können später lediglich mit der sogenannten Grundsicherung rechnen, die eher knapp bemessen ist und dem Existenzminimum entspricht. Daher ist eine ausreichende Vorsorge für diese Bevölkerungsgruppe besonders wichtig. Neben diversen Vertragsmodellen mit monatlichen Beitragszahlungen gibt es auch die Möglichkeit, einen Vertrag mit Einmalzahlung einer größeren Summe abzuschließen. Dies empfiehlt sich beispielsweise für Unternehmer mit wechselnden Umsätzen, die so zunächst flexibel auf andere Weise etwas Kapital ansparen und dieses später für die Sicherung einer Zusatzrente verwenden können.

30.08.2010