Handys ohne Branding für Prepaid Einsatz optimal
Wer nicht auf einen bindenden Handyvertrag zurückgreifen möchte, der kann auf Handys zurückgreifen, die nicht durch ein sogenanntes Branding eingeschränkt ist und somit auch Prepaid SIM-Karten einlesen können.
Gängige Mobiltelefone können vom Hersteller für firmeneigene Zwecke so programmiert werden, dass nur vom Hersteller freigegebene Mobilfunknetze angewählt werden können. Dieses Vorgehen wird als Branding bezeichnet. Schließt man also einen Mobilfunkvertrag bei einem Hersteller ab, so ist das zugehörige Mobiltelefon meist gebranded. Die Veränderung der werksseitigen Einstellungen ist dann häufig anhand des Mobilfunkanbieterlogos auf dem Cover des Gerätes ersichtlich, oder man kann an der grafischen Gestaltung der Bedienoberflächen den Anbieter erkennen. Oftmals sind auch die Bedienoberflächen der Handys so gestaltet, dass man mit bestimmten Tastenkombinationen direkt auf Providerdienste zugreifen kann, die häufig aber kostenpflichtig sind.
Allerdings kann man im Handel auch Handys ohne Branding erwerben. Diese sind dann in der Regel zwar nur zum Vollpreis zu erwerben, sie bieten aber die Möglichkeit, jede beliebige Anbieterkarte in dieses Telefon einzusetzen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man auf sogenannte Prepaid Handys zurückgreifen möchte. Gerade da sich der Mobilfunkanbieter in den letzten Jahren stark erhöht hat, kann man hier zwischen zahlreichen Angeboten wählen.
Verfügt man über ein Mobilfunkgerät, das mit einem solchen Branding versehen ist, so hat man je nach Vertragsform die Möglichkeit nach Ablauf einer bestimmten Frist dieses Gerät freischalten zu lassen. Dazu wird auf dem Gerät ein Softwareupdate aufgespielt, welches das Branding entfernt. Da die meisten Mobilfunktelefone über eine Datenaustauschschnittstelle verfügen, kann man auch selbstständig das Branding entfernen. Dies ist aber strafbar, sollte das Gerät noch durch Vertragsbedingungen an das Branding gebunden sein.
03.01.2011